Event-Apps für Konferenzen – Positives Feedback für die erste Event-App der PPE Conference

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Wie beeinflusst Framing die Aufnahme von Informationen beim Empfänger? Wie wird diese Technik bewusst eingesetzt, um Menschen von bestimmten Meinungen zu überzeugen? Wichtige Fragen die in 2019 u. a. auf der PPE Conference diskutiert wurden. Bei dieser Konferenz tauschen sich Wissenschaftler und junge Forscher der Bereiche Philosophie, Politik und Ökonomik aus und vernetzen sich.

Miroganisator der PPE Conference ist Richard Ulrich. In 2019 hat er dafür erstmals eine LineUpr-App eingesetzt. Im Interview spricht er über die Mehrwerte einer Event-App und wie er sie konkret bei der Konferenz vorgestellt und zu den großartigen Nutzungsraten geführt hat. Kurzer Spoiler, Lass deine Moderatoren die App spielerisch vorführen. Viel Spaß beim Lesen. ?

LineUpr: Hallo Richard. Vielen Dank, dass Du Dir Zeit für dieses Interview nimmst. Stell Dich bitte persönlich vor.

Richard: Sehr gern! Mein Name ist Richard, ich bin 22 Jahre alt und studiere mittlerweile im vierten Semester Philosophie, Politik und Ökonomik an der Universität Witten/Herdecke. Mein universitäres Umfeld ist von vielen gemeinnützigen Initiativen geprägt, in denen ich mich leidenschaftlich gern engagiere.

LineUpr: Du bist Mitorganisator der International Philosophy, Politics, Economics Conference 2019. Erzähl uns bitte mehr zu diesem Event. Welche Zielgruppe sprecht Ihr damit an?

Richard: Die „International PPE Conference“ ist eine jährlich stattfindende akademische Veranstaltung für etwa 100 internationale Nachwuchswissenschaftler*innen der Philosophie, Politik und Ökonomik. Von Studierenden für Studierende organisiert, bietet die Konferenz Raum zur Präsentation von Forschungsarbeiten und ermöglicht deren kritische Würdigung durch Feedback von Gleichgestellten. Begleitet werden die jungen Forscher*innen von ausgezeichnetem Wissenschaftler*innen, die durch Ihre Vorträge das hohe Niveau des Formats gewährleisten.

In diesem Jahr näherten wir uns dem Themenkomplex des Framing aus der transdisziplinären Perspektive an.

LineUpr: Welche Strategien und Werkzeuge verwendet Ihr in der Ansprache dieser Zielgruppe? Legt Ihr dabei einen besonderen Wert auf etwas Spezielles?

Richard: Ein Großteil des Marketings verläuft über soziale Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn; teilweise platzieren wir auch gezielt Anzeigen, um entsprechende Interessent*innen zu adressieren. Nach wie vor ist allerdings der Faktor des „Mundpropaganda“ für uns das wichtigste Kommunikationsmedium.

LineUpr: Nutzt Ihr zur Vermarktung der Veranstaltung oder zur Informationsverteilung vor Ort auch Printprodukte? Wenn ja, welche und warum?

Richard: Kaum, denn bei unserer Zielgruppe handelt es sich größtenteils um Digital Natives, die wir über Printprodukte eher schlecht erreichen. Das höchste der Gefühle waren einige wenige Plakate, die wir an verschiedenen Universitäten im Ruhrgebiet aufgehangen haben.

Die App-Erstellung war vollkommen selbsterklärend und ging überraschend schnell von der Hand. Das Backend ist wirklich großartig.

LineUpr: Kommen wir zurück zu LineUpr. Wie lange vor dem Event habt Ihr mit der Erstellung der Event-App begonnen? Wie viel Zeit habt Ihr in die App investiert?

Richard: Die konkrete Vorbereitung mit LineUpr begann drei Wochen vor der Konferenz. Die App-Erstellung war vollkommen selbsterklärend und ging überraschend schnell von der Hand. Das Backend ist wirklich großartig – in Funktionsvielfalt und Einfachheit.

LineUpr: Mit wie viel Vorlauf habt Ihr die App veröffentlicht?

Richard: Wir haben die App vier Tage vor dem Event veröffentlicht, ohne dies groß im Vorhinein zu kommunizieren. Lediglich ein Facebook-Post wies darauf hin, dass wir aus Gründen der besseren Aktualisierbarkeit und Nachhaltigkeit auf ein Print-Programm zugunsten der App verzichten werden.

In der Post Conference Evaluation wurde die App mit durchschnittlich 8 von zehn möglichen Punkten bewertet.

LineUpr: Wann und wie informiert Ihr die Teilnehmer des Events über die Event-App?

Richard: Drei Tage vor der Konferenz haben wir den Event-App-Link per Mail und Facebook verteilt. Auf der Konferenz selbst wiesen Plakate mit QR-Code und Link auf die App hin. Bei Veranstaltungsbeginn zeigten wir zudem eine kurze App-Demonstration.

LineUpr: Wie haben Eure Besucher auf die App reagiert?

Richard: Durchweg sehr positiv. In der Post Conference Evaluation wurde die App mit durchschnittlich 8 von zehn möglichen Punkten bewertet. Insbesondere die Möglichkeit kurzfristiger Updates haben die Teilnehmenden geschätzt, um auf dem Laufenden zu bleiben.

LineUpr: Welche drei Top-Tipps zur Nutzung von LineUpr würdest du anderen Veranstaltern mit auf den Weg geben wollen?

Richard: 1. Die App kann durch frei verfügbare Icons noch einmal deutlich aufgewertet werden: ein Augenschmaus! 2. Nutzt die Sektion für Posts/Neuigkeiten! Das vermeidet häufige Nachfragen und vereinfacht den Ablauf der Veranstaltung. 3. Eine kurze Präsentation der App zum Beginn der Veranstaltung auf großer Leinwand vergrößert noch einmal den Anreiz, die App zu nutzen.

LineUpr: Vielen Dank Richard, für das tolle Interview. Das klingt nach einer sehr interessanten Konferenz. Auch von Eurem Umgang mit der App können einige Veranstalter sicher noch etwas lernen. Gerade die Vorführung der App zu Beginn der Konferenz ist oft sehr wichtig, um die anfänglichen Berührungsängste zu reduzieren.

Mehr Bilder zur PPE Conference gibt es bei Instagram und Facebook. Schau doch mal vorbei. Und jeder der nächstes Jahr selbst dabei sein will, sollte unbedingt diese Website besuchen.

Wir freuen uns bereits auf die Konferenz nächstes Jahr.

Best PracticeKonferenzen
Author
Co-Founder und Geschäftsführer von LineUpr