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Unsere App kommt auch bei Events in wissenschaftlichen Einrichtungen zum Einsatz. Wie LineUpr beim Studien-Infotag an der TU Kaiserslautern genutzt wurde, erzählen uns Julia und Patric von der TUK. Die beiden berichten uns unter anderem darüber, wie sie die App konkret verwendet haben und wie sie sich dabei auch auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereiten.

LineUpr: Hallo Julia und Patric. Vielen Dank, dass Ihr Euch die Zeit für dieses Interview nehmt. Stellt Euch und den Studien-Informationstag bitte kurz vor.

Julia: Hallo. Danke, für diese Gelegenheit. Mein Name ist Julia Väth und ich bin seit zwei Jahren in der Hochschulkommunikation der TU Kaiserslautern für das Thema Marketing zuständig. Und das ist Patric Kleine. Er unterstützt uns als studentischer Mitarbeiter bei technischen Angelegenheiten.

Wir haben LineUpr letztes Frühjahr für unseren Studien-Informationstag verwendet. Er soll Schülern, Lehrern und Eltern einen Einblick in das Campus-Leben geben. In Vorträgen und Vorlesungen lernen die Besucher unser Studienangebot kennen. Außerdem präsentieren sich verschiedene Hochschulgruppen. Wer noch nicht weiß, was er genau studieren möchte, kann sich auch auf dem Campus im persönlichen Gespräch beraten lassen.

LineUpr: Wen sprecht Ihr mit diesem Event an und was wollt Ihr erreichen?

Julia: Wir wollen gezielt Abiturienten und deren Eltern ansprechen. Sie sollen zu uns auf den Campus kommen und unser Studienangebot kennenlernen.

LineUpr: Wie viel Zeit und Arbeit investiert Ihr in die Planung der Veranstaltung?

Patric: Circa ein halbes Jahr. Bereits im Spätsommer beginnen wir mit der groben Planung des Events. Ab diesem Zeitpunkt arbeiten wir quasi täglich an Inhalt und Organisation der Veranstaltung.

LineUpr: Wie erreicht Ihr die Abiturienten und begeistert sie für den Informationstag?

Julia/Patric: In erster Linie versuchen wir, die Schüler über die Lehrkräfte in den Schulen zu erreichen. Wir verschicken dazu Flyer und Plakate mit allen wichtigen Infos. Viele Schulen machen einmal im Schuljahr einen Ausflug an eine Universität. Zudem sind die Schulen zu einem Berufs-Informationstag verpflichtet. Unser Infotag gilt als eine solche Veranstaltung.

Im letzten Jahr haben wir zudem im Radio und in den Social Media Kanälen geworben. Werbung spielt also auch eine wichtige Rolle, etwa mit Plakaten in Bussen und in Städten der Region, aber auch mit Anzeigen in verschiedenen Magazinen und Abizeitungen.

LineUpr: Nutzt Ihr auch Printprodukte? Wenn ja, welche und warum?

Julia/Patric: Wie gesagt wir verteilen Flyer und Plakate in den Schulen und in der Umgebung. Darüber hinaus drucken wir Faltpläne, die als Infomaterial während des Studien-Infotages dienen. Dank der App konnten wir hier die Auflage allerdings drastisch reduzieren. Ich denke, dass auf Printprodukte nicht komplett verzichtet werden kann. Ein Flyer zwischen den Schulbüchern oder ein Plakat in der Pausenhalle werden oft unbewusst wahrgenommen. Sie tragen dann zu einem Wiedererkennungseffekt bei.

Am Veranstaltungstag war LineUpr dann eine große Hilfe dabei, dass breitgefächerte Programm übersichtlich abzubilden.

LineUpr: Wie nutzt Ihr die App vor, während und nach dem Event?

Patric: Wir haben Sie nun 2017 und 2018 im Einsatz gehabt, hauptsächlich während des Studien-Infotags.

Vor dem Event stand die Planung: Informationen sammeln, Räume, Locations und Veranstaltungen eintragen und mit der Karte in der App verbinden, damit die Nutzer nicht lange nach dem passenden Ort suchen müssen. Außerdem haben wir in der App die wichtigsten Ansprechpartner aufgelistet. Zuletzt mussten wir noch die passenden Bilder und das Design anpassen.

Am Veranstaltungstag war LineUpr dann eine große Hilfe dabei, dass breitgefächerte Programm übersichtlich abzubilden. Gerade auch, weil wir sehr viele Programmpunkte haben, die parallel laufen. Während des Events haben wir die Besucher zudem mit Posts über aktuelle Änderungen informiert, aber auch auf Orte zur Verpflegung etc. hingewiesen.

Nach dem Event haben wir zudem die „likes“ der einzelnen Programmpunkte in der App ausgewertet und den Dozenten zur Verfügung gestellt.

LineUpr: War es schwer die Universität vom Einsatz einer Event-App zu überzeugen?

Julia: Nein, überhaupt nicht. Eine Fachschaft an der TUK hatte die App bereits für eine Veranstaltung genutzt. So haben wir davon erfahren. Danach haben wir uns selbst damit beschäftigt und unterschiedliche Anbieter verglichen. Nach einem Blick auf die verschiedenen Funktionen und Preise war keine Überzeugungskraft mehr notwendig.

LineUpr: Was glaubt Ihr, wie wird sich Euer Event in Zukunft aufgrund von Digitalisierung und anderen Faktoren verändern? Wie bereitet Ihr Euch darauf vor?

Nach einem Blick auf die verschiedenen Funktionen und Preise war keine Überzeugungskraft mehr notwendig.

Julia: Die Werbemöglichkeiten werden sich sicher ändern. Vielleicht ist es künftig möglich, Vorträge beim Studien-Infotag aufzuzeichnen und im Nachgang oder parallel digital zu Verfügung zu stellen. Im Großen und Ganzen wird die Veranstaltung aber weiterhin so stattfinden. Hier geht es darum, den Schülern das Uni-Leben als Erlebnis zu präsentieren und das ist alleine über digitalen Wege nicht möglich.

LineUpr: Zum Abschluss noch eine persönliche Frage: Was ist das Kurioseste, was Ihr als Veranstalter bereits erlebt habt?

Patric: Einmal ist ein Redner einfach nicht zu seinem Vortrag erschienen. Daraufhin hat der Geschäftsführer eines anderen Fachbereichs den Vortrag übernommen und die Zuschauer wirklich begeistert. Vielleicht war das sogar die bessere Lösung.

Vielen Dank euch beiden für das tolle Interview. Wenn Ihr mehr über die TU Kaiserslautern wissen wollt, dann werft doch mal einen Blick auf ihre Website oder die Profile bei Twitterund Facebook.

Wir freuen uns bereits auf Euren Informationstag nächstes Jahr.

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