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Wir lieben BarCamps! Daher freuen wir uns jedes Mal, wenn wir ein solches Event unterstützen dürfen. Wir finden, dass so ein junges und innovatives Veranstaltungsformat jede Hilfe verdient hat, die es bekommen kann.

Nun werden wir des Öfteren gefragt, ob es noch andere gute und vor allem kostenlose Tools gibt, die für die Ausrichtung von BarCamps geeignet sind. Außerdem waren wir auch schon auf einigen Barcamps und wollen gern zeigen, was die Veranstalter dort so nutzen.

Die Planung: Austausch unter den Organisatoren

Alles beginnt mit einer Idee. Damit die nicht einfach wieder im Sande verläuft, sollte man alle Dinge festhalten, die einem so einfallen oder über die man gesprochen hat. Hierfür ist wichtig, dass es eine möglichst einfache Lösung gibt. Genau das dachten sich auch die Initiatoren von Etherpad – einem Open-Source-Tool, was das gleichzeitige Editieren von Notizen erlaubt.

Der einladende Nutzer kann entscheiden, ob die Eingeladenen editieren, kommentieren oder nur lesen dürfen. Der Funktionsumfang ist gut und die App kann für Windows, Mac und Linux heruntergeladen werden.

Unter http://etherpad.org/ könnt ihr euch einen Überblick über die Funktionen verschaffen. Wenn es euch gefällt und ihr vielleicht doch noch ein bisschen Geld rumliegen habt, freuen sich die Entwickler sicher über eine kleine Spende.

Die Promotion: Jeder muss davon erfahren

Neben den ausgetretenen Pfaden wie Facebook, Eventbrite und XING Events gibt es auch Anbieter, die die Interaktion der Gäste auch nach der Veranstaltung in den Mittelpunkt stellen. Und da das Format BarCamp auch von der unterjährigen Vernetzung lebt, solltet ihr hier auf eine Solche setzen. Sucht also nicht jedes Mal wieder nach neuen Gästen, sondern bindet die Vorhandenen. Natürlich ist hier inhaltlicher Input nötig, aber wenn ihr zu einem eurer Lieblingsthemen ein BarCamp veranstaltet, sollte sich der Aufwand in Grenzen halten.

Eine solche Plattform ist Meetup. Unter https://www.meetup.com/de-DE/ könnt ihr euch registrieren und anfangen, eure Gruppe erst mit Menschen und dann mit Inhalten zu füllen. Was uns am besten gefallen hat: Um sich eine Gruppe anzusehen, gibt es keine Registrierungshürde. Für Interessierte könnt ihr also auch Inhalte präsentieren.

Generell würden wir euch allerdings nicht empfehlen, nur auf eine Plattform für die Promotion zu setzen. Daher sei hier auch noch die BarCamp-Liste genannt. Unter http://www.barcamp-liste.de/ könnt ihr euch mit den Betreibern in Verbindung setzen und euer BarCamp listen lassen. Hier sind sehr viele Camps im DACH-Raum aufgeführt und die Seite ist bei Google gut geranked, was die Auffindbarkeit erhöht.

Auf dem Camp: Buzz erzeugen!

Ein BarCamp lebt von der Interaktion mit sozialen Medien! Fordert also eure Gäste auf, ordentlich zu posten und zu streamen. Noch viel besser klappt das, wenn die Teilnehmer auf einem großen Screen verfolgen können, was die Anderen so von sich geben. Dafür eignen sich sogenannte Social Walls perfekt! Ein Anbieter, der auf ein Freemium-Modell setzt, ist walls.io und macht hier für BarCamps eine positive Ausnahme! Sprecht einfach das Team an und ihr erhaltet einen kostenlosen Premium-Zugang von ihnen.

Warum gerade walls.io? Die angebotenen sozialen Netzwerke, die sich abgreifen lassen, sind schier endlos. Außerdem lässt sich die Oberflächen an euer Corporate Design anpassen.

Um euch ein eigenes Bild zu machen, schaut einfach auf https://walls.io/ vorbei!

Davor, währenddessen und danach: Event-App!

Falls ihr es noch nicht mitbekommen haben solltet: LineUpr sponsert ausnahmslos ALLEN BarCamps eine kostenlose Event-App mit unserem maximalen Funktionsumfang. Alles was ihr dafür tun müsst, ist, in irgendeiner Form Kontakt mit uns aufzunehmen. Eine Mail an team@lineupr.com, ein Anruf unter 0351 32111650 oder eine Nachricht auf Twitter an @teamlineupr – funktioniert alles. Wir melden uns dann bei euch mit einem Gutscheincode zurück.

Wenn ihr also euer Sessionboard einfach digitalisieren, Umfragen durchführen und Feedback einholen möchtet, meldet euch!

Eure Lösung war nicht dabei? Einfach mal anfragen!

Wenn ihr euch schon eine ganz spezielle Software ausgesucht habt, die ihr gern nutzen möchtet, dann nehmt einfach mal den Hörer in die Hand! Wenn auf eurem BarCamp Menschen zu finden sind, die zu dem Produkt des Anbieters passen, sind die Chancen eines Sponsorings gut. Da könnt ihr argumentativ natürlich noch mal nachhelfen. Und selbst, wenn ihr die Lösung nicht gratis bekommt, könnt ihr sicher über einen anständigen Rabatt reden.

Zusammenfassung

In diesem Text haben wir euch eine Sammlung an Tools und Plattformen gezeigt, die aus unserer Sicht auf keinem BarCamp fehlen dürfen. Alle haben gemeinsam, dass sie entweder komplett oder exklusiv für Barcamps kostenlos sind.

Was ist euer Feedback zum Thema Tools für BarCamps? Was haben wir vergessen? Wie sind eure Erfahrungen mit den Tools, die wir recherchiert haben? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Ihr kennt jemanden, der gerade ein Barcamp organisiert? Dann freuen wir uns, wenn ihr unseren Artikel teilt. Unter dem Suchbegriff „BarCamp“ findet ihr in unserem Blog auch andere hilfreiche Artikel.

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